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Von Felddaten zu intelligenten Reaktionen: STELLA erkennt Pflanzenkrankheiten, bevor sie sich ausbreiten

Pressemitteilung
Juni, 2025

Das von der EU im Rahmen von Horizon Europe geförderte Projekt STELLA schreitet mit einer Reihe koordinierter Maßnahmen zügig voran. Ziel ist es, die Art und Weise zu transformieren, wie Pflanzengesundheit überwacht und Schädlingsbefall in Europa und Neuseeland erkannt wird.

 Einsatz digitaler Technologien zur Schädlingsüberwachung

In der aktuellen Projektphase hat STELLA ein Netzwerk intelligenter Insektenfallen eingerichtet und mit der regelmäßigen Erfassung von Satellitenbildern an den Pilotstandorten begonnen. Diese Werkzeuge bilden das Rückgrat des innovativen STELLA Pest Surveillance System (PSS) – einer Plattform zur Schädlingsüberwachung, Früherkennung, Vorhersage und Reaktion in Echtzeit.

Zusätzlich erfassen Drohnen (UAVs) hochauflösende Bilder von ausgewählten Feldern, um ergänzende Daten zur Satellitenüberwachung bereitzustellen. Das KI-gestützte Erkundungsgerät EdenViewer wird bereits im Feld eingesetzt. Mithilfe von maschinellem Lernen und Computer Vision analysiert es vor Ort aufgenommene Bilder in Echtzeit, um mögliche Krankheitserreger zu erkennen.

Die laufende Datenerhebung ist entscheidend, um frühzeitige Warnungen zu ermöglichen, evidenzbasierte Maßnahmen zu fördern und nachhaltigere Pflanzenschutzpraktiken zu unterstützen.

Abbildung 1: Drohne über dem Platanenwald von Kireas auf der Insel Euböa.
Kredit: Landwirtschaftliche Universität Athen

Beginn der STELLA Capacity-Building-Workshops

Der erste Workshop der Reihe findet am 4. Juni 2025 um 10:00 Uhr (CEST) online statt und konzentriert sich auf digitale Technologien zur Schädlingsbekämpfung, mit besonderem Fokus auf den litauischen Pilotstandort, an dem das Potato Leafroll Virus (PLRV) bekämpft wird – eine bedeutende Bedrohung für Ackerkulturen in Europa.

Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in die im STELLA PSS integrierten Technologien, darunter Satellitenüberwachung, Drohnen, KI-gestützte Erkundungslösungen und mobile Anwendungen. Zusätzlich wird das QuantiFarm Toolkit vorgestellt – eine Sammlung digitaler landwirtschaftlicher Technologien (DATs), die dazu dienen, Entscheidungen im Pflanzenbau zu optimieren und die Effizienz in unterschiedlichen Anbausystemen zu steigern.

Registrierungslink (nicht mehr aktiv – gültig bis zum 4. Juni): https://shorturl.at/NL50U  
Workshopsprache: Englisch

Organisiert mit Beiträgen von: Agricultural University of Athens | University of Natural Resources and Life Sciences, Vienna (BOKU) | reframe.food | METOS by Pessl Instruments | AgriFood Lithuania DIH | EdenCore Technologies 

Abbildung 2: In den Feldern aufgestellte Schädlingsfallen.
Kredit: IFV (Französisches Wein- und Rebinstitut)

Stakeholder-Befragung zur Entwicklung der Plattform

Parallel dazu führt das STELLA-Konsortium eine Umfrage unter Stakeholdern durch, um die Bedürfnisse, Praktiken und Erwartungen der landwirtschaftlichen Gemeinschaft besser zu verstehen. Zielgruppen sind Landwirte, Förster, Forschende, politische Entscheidungsträger, AgriTech-Experten und engagierte Bürger. Die Ergebnisse fließen in die nutzerzentrierte Entwicklung der PSS-Plattform ein.

Die Umfrage ist weiterhin geöffnet. Alle interessierten Stakeholder sind eingeladen, teilzunehmen. Die zentrale Botschaft in allen Sprachversionen und Kommunikationskanälen bleibt gleich: „Ihre Expertise macht den Unterschied.“ Jede Rückmeldung trägt dazu bei, die Zukunft der Pflanzengesundheit in Europa effektiver, integrativer und wirkungsvoller zu gestalten.

Links zur Umfrage (verfügbar in drei Sprachen):
Englisch (nicht mehr aktiv – gültig bis zum 16. Juni) – https://shorturl.at/RiQgP
Griechisch (nicht mehr aktiv – gültig bis zum 16. Juni) – https://shorturl.at/VcbeN 
Italienisch (nicht mehr aktiv – gültig bis zum 16. Juni) – https://shorturl.at/m6ZJZ 

Die Ergebnisse der Umfrage werden in die Gestaltung der STELLA PSS-Plattform einfließen, um sicherzustellen, dass sie den tatsächlichen Bedürfnissen der Endnutzer entspricht.

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